Eine Ode an das gefallene Königreich

Es war einmal ein Zwergenstaat,
nicht anerkannt und nicht autark.
Ein König herrschte über dieses Land.
Des Horstens Sohn ward er genannt.
Mit einem Volk aus sieben Zwergen.
Die allein von Toast sich nähren.

Erfolge gab‘s hier nirgendwann,
Das Scheitern stand im Tagesplan.
Allein mit Betteln und mit Jammern,
füllten sie die königlichen Kammern.
Das Geld von vielen dummen Leuten,
das nahm der König zum Vergeuden.

Doch eines Tages, oh welch ein Schreck,
nahm man den Zwergen ihren König weg.
Das Nachbarland war einfach stärker
und sperrt ihn ein in dunklen Kerker.
Naive wollt man so schützen,
dem den König weiter finanziell zu stützen.

Nach Tagen, als man dies bemerkte,
im Königreich der sieben Zwerge,
da schimpften sie, die kleinen Wichte,
und zwei von ihnen, traten nun ins Lichte.
Ein Amt war frei und sie warn Männer.
Doch frei vom Herrn kam es noch schlimmer.

Das Reich, was ihnen nicht gehörte,
wurd nun verkauft, was sie empörte.
Tomaten waren hier der Grund.
Sie schrieben sich die Finger wund.
Ans Königshaus im Niederlande,
an Freunde, Feinde und Bekannte.

Doch war dies alles von wenig Nutz.
So kam es wie es kommen muss.
Das Reich ist fort, der Traum ist aus.
Zerfallen ist das Kartenhaus.
Mitleid? Warum? Sehn wir‘s mal so.
Das Scheitern, dass ist ihr Credo.

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6 Gedanken zu “Eine Ode an das gefallene Königreich

  1. Schön!

    Sollen sich die Fitzianer ausdrucken und dem Lebenslauf beilegen wenn sie demnächst Bewerbungen schreiben.

  2. Pingback: Peter Fitzek … ein Abschiedsgedicht | reichsdeppenrundschau

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